Wahlprogramm 2026


Bündnis 90/ Die Grünen Wurster Nordseeküste

Wahlprogramm 2026

Nachhaltig. Sozial. Gemeinsam.


Einleitung

Wir stehen für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde. Nachhaltigkeit ist für uns ein Grundprinzip, das wir bei allen Entscheidungen mitdenken. Wir wollen Lösungen, die ökologisch sinnvoll, sozial gerecht und wirtschaftlich vernünftig sind – von der Ortsplanung über Jugendarbeit, von der Energieversorgung über Tourismus bis hin zu den regionalen Unternehmen.

Soziale Teilhabe, Inklusion, Biodiversität, Arten- und Meeresschutz sind dabei genauso fest verankert wie Klimaschutz und die wirtschaftliche Entwicklung. Denn eine lebenswerte Zukunft für unsere Region gelingt nur, wenn wir Mensch, Natur und Wirtschaft als Ganzes im Blick haben und bei jeder Entscheidung die Folgen für die Zukunft mitdenken.

Wir sehen den zunehmenden Populismus und den immer rauer werdenden Umgangston in Politik und Gesellschaft kritisch und als gefährlich für unsere Demokratie. Wir stellen uns dem entgegen und setzen auf Respekt, Sachlichkeit und klare Lösungen. Denn nur so bleibt unsere Gesellschaft stark.


Biodiversität und Artenschutz

Die Lage ist ernst, in Deutschland und weltweit sind viele Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Der Verlust der biologischen Vielfalt betrifft nicht nur Tiere und Pflanzen. Er gefährdet auch unsere Lebensgrundlagen. Der Mensch ist direkt auf die Natur angewiesen – etwa für Nahrung, Medizin oder Einkommen.

Deshalb ist Naturschutz für uns auch eine soziale Frage: Wir wollen sicherstellen, dass alle Bürger:innen Zugang zu intakter Natur haben und von gesunden Ökosystemen an der Küste profitieren können.

Besonders schlecht geht es vielen Mooren, Feuchtgebieten, Wiesen und artenreichen Agrarlandschaften. An der Wurster Nordseeküste betrifft dies insbesondere die Salzwiesen, Dünen und Wattflächen, die wir durch gezielte Schutz- und Renaturierungsmaßnahmen erhalten und aufwerten wollen.

Unser Ziel ist ein funktionierendes Netz von Schutzgebieten, Kompensationsflächen und naturnahen Räumen, wie z. B. Hecken und Feldgehölze, Wegeseitenräume, Gewässer und Moore.

Ziele:

  • Biodiversität in der Gemeinde fördern durch den Aufbau eines funktionierenden Netzes von Ökosystemen
  • Den „Niedersächsischen Weg“ für mehr Naturschutz in der Landwirtschaft mit konkreten Projekten und allen Beteiligten umsetzen
  • Versiegelung reduzieren
  • mehr Naturschutz bei der Gewässerunterhaltung
  • mehr Möglichkeiten der Naturerfahrung für Erwachsene, Kinder und Jugendliche schaffen
  • Ausbau der Umweltbildung durch Kooperation verschiedener Bildungsträger

Konkret:

  • Berücksichtigung von Naturschutz und biologischer Vielfalt bei Bauleitplanung über die gesetzlichen Anforderungen hinaus; in allen anderen bewirtschafteten Lebensräumen wie Verkehrsflächen, Siedlungsentwicklung und Landwirtschaft Naturschutz gleichwertig mitplanen
  • Gehölzinseln, Hecken, Altgrasstreifen und mehrjährige Blühstreifen mit ausschließlich standortheimischen Arten etablieren
  • Bäume und Wallhecken erhalten und pflegen, ggf. neu anlegen im Sinne der Biotopvernetzung, Ersatzpflanzungen konsequent vornehmen;
  • Mährhythmus der Natur anpassen; Blühwiesen anlegen und pflegen
  • Zusammenarbeit mit Naturschutzbehörden und Wissenschaft zum Aufbau von Monitoring-Programmen für invasive Arten etablieren, Frühwarnsysteme einführen und gezielte Bekämpfungsmaßnahmen unterstützen; Verzicht auf invasive Arten im öffentlichen Raum, Bürgerinformation
  • Informationen flächendeckend (z.B. mit Grundsteuerbescheid) verteilen zur Sensibilisierung gegenüber Schadstoffeinträgen in Grund- u. Oberflächengewässer; sowie zur Verringerung von Nitrat- u. Phosphateinträgen (Umweltbildung)
  • Naturbildung und Entstehung von Naturräume an Schulen und Kitas fördern
  • Öko-touristische Angebote unterstützen/ ausbauen; Besucherlenkung zum Schutz von sensiblen Lebensräumen verbessern durch gezielte Ausschilderung von Wegen und Informationsmaterial

Fischerei und Meeresschutz

Unsere Meere sind Lebensraum, Wirtschaftsraum und Klimaschützer zugleich. In der Kommunalpolitik setzen wir uns mit Nachdruck für den Schutz empfindlicher Ökosysteme in der Nordsee und im Wattenmeer ein.

Wir wollen Belastungen für die Meere reduzieren, denn gesunde Meere sind unverzichtbar für Artenvielfalt, Klimaschutz und Lebensqualität.

Zugleich setzen wir uns für umweltschonenden Erhalt unserer Küstenfischerei ein. Sie ist identitätsstiftend für unsere Region und ein wichtiges Standbein für den Tourismus vor Ort.

Ziele:

  • Erreichbarkeit der Sielhäfen sichern, Verschlickung vorbeugen
  • Regionale, meeresverträgliche Küstenfischerei und Kutterhäfen erhalten und zukunftsfähig machen
  • Belastung der Nordsee reduzieren, Küste mit Salzwiesen und Wattflächen besser schützen

Konkret:

  • Gezielte Einwerbung von Förderprogrammen für die Kutterhäfen
  • Fortlaufende Abstimmungen zwischen Krabbenfischern, Naturschutz- und Tourismusverbänden
  • Geeignete Maßnahmen zur Verhinderung der Verschlickung der Sielhäfen unterstützen
  • Förderung lokaler Krabbenschälung (z.B. Ultraschalltechnik) in der Fischerei zur Vermeidung von Transportemissionen
  • Plastikmüll in Flüssen, Seen und der Nordsee durch kommunale Aufräumaktionen und Präventionskampagnen bekämpfen

Erneuerbare Energien

Die Energiewende ist eine große Chance für unsere Gemeinde – wenn wir sie richtig anpacken. Sie soll den Menschen vor Ort nutzen. Erneuerbare Energien schaffen Einnahmen für die Gemeinde, stärken die regionale Wirtschaft und machen uns unabhängiger von fossilen Energien und geopolitischen Machtspielen.

Wind und Sonne bringen Einnahmen, die vor Ort bleiben und in unsere Infrastruktur fließen können. Gewinne aus Energieprojekten sollen gezielt in Schulen, Kitas und Infrastruktur investiert werden.

Gleichzeitig leisten wir mit der Energiewende einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und nehmen damit unseren Teil der Verantwortung für zukünftige Generationen wahr – damit auch noch unsere Kinder und Enkel hier an der Küste gut leben können.

Ziele:

  • Die Energiewende soll den Menschen vor Ort nutzen.
  • Erneuerbare Energien schaffen Einnahmen für die Gemeinde und stärken die regionale Wirtschaft.
  • Bürgerinnen und Bürger sollen stärker beteiligt werden – finanziell und bei Entscheidungen.
  • Unterstützung die Energiewende durch vorausschauende Bauleitplanung.

Konkret:

  • Bürgerenergiegenossenschaften stärken, damit alle mitmachen können.
  • Die Gemeinde an den Erlösen der Solar- und Windparks beteiligen.
  • Gewinne aus Energieprojekten gezielt investieren – in Schulen, Kitas und Infrastruktur.
  • Solarparks naturverträglich gestalten mit Mehrfachnutzung, etwa durch Schafbeweidung, Blühwiesen und Imkerei.
  • Batteriespeicher voranbringen durch Berücksichtigung in der Bauleitplanung insbesondere bei größeren Solar- und Windparks
  • Biogasanlagen flexibel einsetzen und als Energiespeicher weiterentwickeln.
  • Den Netzausbau voranbringen – gemeinsam mit dem regionalen Netzbetreiber und regionalen Akteuren; gleichzeitig Einsatz für flächendeckenden Einbau von Smartmetern.
  • Den realen CO2-Schattenpreis bei öffentlichen Vergaben und Wirtschaftlichkeitsberechnungen berücksichtigen.

Tourismus

Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für unsere Region. Wir wollen ihn so gestalten, dass er Gästen authentische Erlebnisse bietet und gleichzeitig den Menschen vor Ort zugute kommt – sozial gerecht und umweltverträglich.

Die Region soll auch außerhalb des Strandes attraktiver werden. Wir haben Naturlandschaften, Geschichte und Kultur zu bieten, die besser sichtbar werden sollen.

Die vorhandenen barrierearmen und inklusiven Ansätze sollen weiter ausgebaut werden, denn Tourismus soll für alle zugänglich sein. Lokale Märkte verbinden Wirtschaft mit Umweltschutz. Wir setzen uns für nachhaltige und regionale Gastronomie ein, besonders am Strand und entlang von Wanderwegen. Kartenzahlung, digitale Services und ein leichter Zugang zu Informationen sollen selbstverständlich sein.

Ziele:

  • Familienfreundliche Angebote stärken und dabei soziale Teilhabe ermöglichen – Urlaub an der Nordsee soll nicht am Geldbeutel scheitern.
  • Die Region abseits des Strandes erlebbar machen durch gut vernetzte (Rad-)Wander-, Natur- und Kulturangebote.
  • Mobilität zwischen den Ortsteilen verbessern, damit Gäste und Einheimische auch ohne Auto flexibel unterwegs sein können.
  • Regionale und nachhaltige Unternehmen unterstützen.
  • Ausbau barrierefreier touristischer Angebote

Konkret:

  • Gästekarte Plus mit sozialer Staffelung, die auch das Anruf-Sammel-Taxi (AST) einschließt. Dazu eine digitale Version für einfache Buchungen von Watt’n Bad und anderen Freizeitangeboten.
  • Kartenzahlung und digitale Services flächendeckend einführen.
  • QR-Codes an Wanderwegen mit Informationen zu Natur, Geschichte, Sagen und Legenden – ergänzt durch Geocaching-Angebote für Familien.
  • Besucherlenkung und Beschilderung verbessern durch gezielte Ausschilderung von Wegen und touristischen Zielen sowie Informationsmaterial zum Schutz für sensible Lebensräume und des Nationalparks Wattenmeer
  • Radrouten weiterentwickeln mit besserer Sichtbarkeit
  • Rastplätze am Strand und entlang von (Rad-)Wanderwegen anlegen
  • Fahrradverleih ausbauen, inklusive E-Bikes, mit digitaler Buchungsmöglichkeit; E-Bike-Ladestationen entlang der Strecken ausbauen.
  • Parkplatzsituation neu ordnen: Staffelung der Preise zur Verkehrslenkung, Priorisierung von Behindertenstellplätzen und Ausbau von Fahrradparkplätzen

Verkehr und Mobilität

Gute Mobilität bedeutet Lebensqualität – für alle Altersgruppen und unabhängig von körperlichen Einschränkungen.

Verkehr soll sinnvoll gelenkt werden, damit sensible Bereiche entlastet werden und Menschen sicher unterwegs sein können. Innerorts setzen wir uns für Tempo 30 ein, wo es der Sicherheit und Lebensqualität dient. Fahrradstraßen, gute Radwege und sichere Schulwege sind für uns zentrale Bausteine einer modernen Mobilität. Kinder und Jugendliche sollen sich selbstständig und sicher bewegen können.

Genauso wichtig ist die bessere Verbindung zwischen den Ortsteilen und den Knotenpunkten des öffentlichen Nahverkehrs. Dafür brauchen wir gute Lösungen für die letzte Meile.

Ziele:

  • Verkehr sinnvoll lenken und Gefahrenbereiche entschärfen.
  • Problematische Gestaltungselemente überprüfen – etwa die Betonplattenwege in Wremen – und wo nötig verbessern oder sanieren.
  • Die Radinfrastruktur ausbauen und verschiedene Verkehrsarten besser vernetzen.
  • Schulwege sicherer machen, damit Kinder und Jugendliche selbstständig unterwegs sein können.
  • Mobilität für Menschen mit Behinderung verbessern.

Konkret:

  • Tempo 30 in den Ortskernen als Standard, z.B. rund um Kitas und um den Nordholzer Ortskern.
  • Fahrradstraßen etablieren, auf denen Radfahrende Vorrang haben.
  • Verbindungen zwischen den Orten und zu ÖPNV-Knotenpunkten verbessern – mit Lösungen für die „letzte Meile“, z.B. in Form eines ehrenamtlichen Fahrdienstes und einer Mitfahrer-App auf Gemeindeebene.
  • Einsetzen für ein Verkehrsnetzkonzept auf Landkreisebene nach dem Vorbild von wendlandmobil.
  • Rollstuhlmitnahme im Anruf-Sammel-Taxi (AST) ermöglichen.
  • Die Zusammenarbeit mit dem Wurtenhopper ausbauen.

Bauen und Wohnen

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp – auch bei uns.

Deshalb wollen wir Mehrfamilienwohnen, genossenschaftliche Modelle und gemeinschaftliches Wohnen stärker fördern, um bezahlbares Wohnen zu ermöglichen.

Bebauungspläne sollen gezielt Räume dafür berücksichtigen. Wir unterstützen die Beteiligung an einer gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft des Landkreises, den Umbau von Leerstand und eine bessere Vermittlung von Wohnraum.

Wir setzen uns dafür ein, dass Bauen nachhaltig geschieht, Gründächer, Photovoltaik und energieeffizientes Bauen sollen zum Standard werden.

Ziele:

  • Nachhaltiges Bauen: Gründächer, Photovoltaik, energieeffiziente und ressourcenschonende Bauweise etablieren.
  • Mehrfamilienwohnen und bezahlbares Wohnen durch kluge Bebauungspläne ermöglichen.
  • Genossenschaften unterstützen und eine Beteiligung an einer gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft des Landkreises prüfen.
  • Gemeinschaftliches Wohnen als Alternative unterstützen.

Konkret:

  • Eine PV-Offensive für gemeindeeigene Gebäude und Dächer starten
  • Einen Leitfaden mit klaren Standards für Sanierung und Neubau entwickeln
  • Hitzeschutz und Entsiegelung vor allem an Schulen, Kitas und öffentlichen Plätzen – etwa durch Begrünung von Parkplätzen, Neugestaltung von Außenanlagen mit ausreichend Schattenplätzen.
  • Eine Vermittlungsstelle für Wohnraum einrichten, die Angebot und Nachfrage zusammenbringt. Eine Mitwohnzentrale aufbauen, die flexibles Wohnen erleichtert.
  • Bauleerstand und Baulücken erfassen und gezielt vermitteln zur Weiternutzung und Lückenbebauung
  • bei Ausweisung neuer Baugebiete Flächen für Mehrfamilienwohnen und bezahlbarem Wohnraum einplanen

Bildung, Teilhabe und Kultur

Eine starke Gemeinschaft lebt vom Miteinander. Wir wollen, dass alle Menschen in unserer Gemeinde am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Auch die gesundheitliche Versorgung gehört für uns zur Daseins-Vorsorge. Ärztliche und gesundheitliche Angebote müssen so organisiert sein, dass sie für alle gut zugänglich sind. Deshalb setzen wir uns für ein aufsuchendes Konzept ein, das Beratung, Unterstützung und Orientierung direkt zu den Menschen bringt. So stärken wir den sozialen Zusammenhalt und entlasten zugleich andere Hilfesysteme.

Gute Bildung und Chancengleichheit sind wichtig, um unsere Kinder von heute zu Fachkräften von Morgen auszubilden. Wir wollen gut ausgestattete Schulen und Kitas. Dazu gehören ausreichend Fachkräfte ebenso wie Schulgebäude, die den heutigen Standards entsprechen, in einem guten Zustand und barrierefrei sind.

Die Angebote im Ganztag und in den Freizeitstätten sind vielfältig. Zusätzlich brauchen wir gerade für Jugendliche niedrigschwellige, vereinsübergreifende Angebote, die leicht erreichbar sind. Sie bieten ein breites Bildungsangebot und fördern das Demokratieverständnis.

Für Familien, ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen sollen barrierefreie, generationsübergreifende Begegnungsorte entstehen.

Ziele:

  • Verbesserung der Bildungschancen und Zugang für alle.
  • Demokratieverständnis fördern
  • Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ermöglichen
  • Generationsübergreifende Begegnungen ermöglichen
  • Gut zugängliche Gesundheitsversorgung

Konkret:

  • Verbesserte Teilhabe durch umfassend barrierefreie Gebäude und gut geschulte Fachkräfte
  • Bezahlbares und gesundes Mittagessen für alle Kinder in den Einrichtungen der Gemeinde Wurster Nordseeküste.
  • Vernetzung von Schulen und Vereinen im Ganztag und in der Freizeit, vereinsübergreifende Angebote für Jugendliche – niederschwellig und ohne Hürden, damit junge Menschen in allen Ortsteilen Anlaufpunkte finden.
  • Erhalt und Ausbau der offenen Kinder- u. Jugendarbeit in den Freizeitstätten der Gemeinde als Möglichkeit für soziale Kontakte unter Kindern- und Jugendlichen mit fachkundiger Begleitung
  • Etablieren von Kinder- und Jugendversammlungen auf Ortsebene nach Vorbild der Einwohnerversammlungen
  • Barrierefreie Begegnungsstätten für alle Generationen, an denen sich Jung und Alt treffen und austauschen können.
  • Ein aufsuchendes Angebot (z.B. Gemeindeschwester), das ältere und weniger mobile Menschen direkt zu Hause unterstützt und berät.
  • Weiterführung und Ausbau des Regionalen und Medizinischen Versorgungszentrums (RVZ/ MVZ), u.a. mit weiteren Angeboten und Einführung einer Videosprechstunde

Digitalisierung

Digitale Angebote erleichtern den Alltag – für Einheimische wie für Gäste. Wir setzen uns für eine umfassende Digitalisierung aller Leistungen der Verwaltung und im Freizeitbereich ein, mit europäischen Lösungen, die verlässlich, sicher, transparent und barrierearm sind.

Die Voraussetzung für eine umfassende Digitalisierung ist der flächendeckende Ausbau des Glasfasernetzes. Wir haben mitbeschlossen, dass die Gemeinde den Glasfaserausbau durch eine Kofinanzierung zusammen mit dem Landkreis vorantreibt, das Projekt ist bereits in der Umsetzung und bildet die Basis für eine funktionierende Digitalisierung.

Ziele:

  • Einfach digital zugängliche Dienstleistungen für Bürger:innen, Gäste und innerhalb der Verwaltung voranbringen
  • Digitalisierung muss pragmatisch, sicher, transparent und wirtschaftlich umgesetzt werden.
  • Best practice statt Sonderlösungen und Zusammenarbeit mit anderen Kommunen

Konkret:

  • Digitale Gästekarte mit Online-Übersicht aller Leistungen in der Region
  • Online-Tickets für das Watt’n Bad und andere Freizeitangebote anbieten
  • Kartenzahlung auf Parkplätzen, in der Gastronomie und in Freizeiteinrichtungen als Standard
  • Sichere europäische Lösungen für die digitale Gemeindeverwaltung, z.B. Einführung E-Akte und Nutzung der Software-Lösungen von Bund und Land
  • Zusammenarbeit mit anderen Kommunen, Landkreis und Land Niedersachsen ausbauen; Gute Beispiele anderer Verwaltungen übernehmen statt Sonderlösungen entwickeln
  • Stadt.Land.Funk (ehemals Dorffunk) als gemeinwohlorientierte Vernetzungs-App einführen
  • Mitfahrer-App auf Gemeindeebene anbieten